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WisaWi - Kompetenz verbinden. Wissenschaftlerinnen und Wirtschaft in Kontakt bietet Weiterbildungsangebote für Geistes- und Kulturwissenschaftlerinnen an, die sich selbstständig machen wollen. Bitte informieren Sie sich hier.
Im Rahmen der Frauenwirtschaftstage Baden-Württemberg 2010 fand am 21. Oktober 2010 in Kooperation mit der Philosophischen Fakultät der Universität Mannheim die Veranstaltung "Selbstständigkeit für Geistes- und SozialwissenschaftlerInnen - Chance oder Kümmerexistenz?" Vortrag mit Diskussion statt.
Veranstaltungsreihe der Frauenbeauftragten der Stadt Mannheim in Kooperation mit gig7 Gründerinnenzentrum und WisaWi - Kompetenz verbinden. Wissenschaftlerinnen & Wirtschaft in Kontakt.
Samstag, 27. November 2010 von 10 bis 16:30 Uhr
Am 4. Mai 2010 fand die Auftaktveranstaltung "Zwischen Kultur und Kommerz- Frauen in der Kreativwirtschaft" mit einem Vortrag von Adrienne Göhler statt.
Vortragsreihe in Kooperation mit dem im Ernst-Block-Zentrum in Ludwigshafen
Der Mensch, so die Wirtschaftslehre, ist nicht nur ein rational handelndes Wesen, ein homo oeconomicus, sondern auch geschlechtslos. Bei genauerer Betrachtung fällt jedoch auf, dass sich die Lebensumstände, bei denen vom homo oeconomicus ausgegangen wird, sehr wohl einem bestimmten Geschlecht zuordnen lassen. Und zwar dem männlichen. Dr. Ulrike Knobloch, die mit dem Schwerpunkt Gender an der Universität Fribourg (Schweiz) forscht und lehrt, fordert eine geschlechterbewusste Erweiterung des Ansatzes integrativer Wirtschaftsethik. Dass ein Großteil der bezahlten und unbezahlten Arbeit in einer Volkswirtschaft weltweit von Frauen getragen wird macht deutlich, wie wichtig die Geschlechterperspektive in Wirtschaftslehre und Wirtschaftsethik ist. Die dem Wirtschaftssystem zugrunde liegende Geschlechterordnung deutlich zu machen und die Einbeziehung der ökonomisch relevanten Lebensbedingungen von Frauen gehören laut Dr. Ulrike Knobloch zu den grundlegenden Aufgaben einer geschlechterbewussten Wirtschaftsethik.
16. Dezember 2010, 19: 00 Uhr im Ernst-Bloch-Zentrum in Ludwigshafen
Die Finanzkrise schien überwunden, Deutschlands Wirtschaft wächst wieder. Doch die drohende Pleite europäischer Staaten, die Angst vor einer Deflation und die Kritik an dem Exportwunder in Deutschland hält die Wirtschaftspolitik erneut in Atmen.
Dr. Heiner Flassbeck, Chefökonom der UNO-Organisation für Welthandel und Entwicklung ist bekannt für seine provokante Analyse der Marktwirtschaft und gilt hierzulande als wichtigster Vertreter einer makroökonomisch ausgerichteten Wirtschaftstheorie. Als früher Mahner in der Finanzkrise fordert er heute eine radikale Neuorientierung sowohl unter den akademischen Ökonomen wie auch in der Wirtschaftspolitik. Ausgehend von einer strikten Trennung zwischen betriebswirtschaftlichem und volkswirtschaftlichem Denken führt er die Folgen der aktuellen Wirtschaftspolitik vor Augen, so zuletzt in der Süddeutschen Zeitung vom 24. November unter dem Titel „Die Mär vom Lohnverzicht“ und zeigt auf, wie ein neues Wirtschaftwunder möglich wird, wenn man die vier großen Bereiche der Finanzen, des Handels und der sozialen und ökologischen Absicherung richtig miteinander verknüpft.
20. Oktober 2010, 19:00 Uhr
Vortrag von Dr. Ulrich Thielemann, downloads.
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